Spielend Lernen

"Das Kind lernt im Spiel mit Kopf, Herz und Hand", sagte schon Friedrich Fröbel, Ideengeber und Gründer der ersten Kindergärten im Jahre 1831.

Kinder nehmen ihre Umwelt mit allen Sinnen wahr und sind von Natur aus neugierig, wissensdurstig und lernbereit.

Da im Wahrnehmungsprozess alle Sinne miteinander vernetzt sind, sich gegenseitig ergänzen und beeinfl ussen, lernen Kinder vor allem durch eigenes Tun.

Sie entdecken Wege durch Bewegung, sie lernen Gegenstände zu handhaben durch Handlung, sie erfahren Wahrheiten durch Wahrnehmung, sie brauchen das Begreifen, um Begriffe zu verstehen.

Wir wissen - schon in der frühen Kindheit werden die elementaren Voraussetzungen für das Erwerben unserer Fähigkeiten geschaffen.

Viele Kinder haben jedoch sehr einseitige Entwicklungsmöglichkeiten. Sie erhalten zu oft schon Antworten und Erklärungen, ohne selbst mit ihrem ganzen Körper, mit allen Sinnen, Ursachen und Wirkungen erfahren zu können.

Die Basis für eine ganzheitliche Unterstützung zur Entwicklung der Fähigkeiten von Kindern ist das ausgiebige, freie Spiel.

Kinder brauchen einen erlebnisreichen, anregenden Spielraum, in dem selbstbestimmte Aktivitäten mit der Umwelt möglich werden.

Nicht wir entwickeln das Kind, sondern das Kind entwickelt sich im Dialog mit seiner Umwelt.

"Das Beste zum Spielen für ein Kind ist ein anderes Kind" (Fröbel).